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Spielmanns - und Fanfarenzug Rote Funken
aus Ostervesede

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Spielmanns - und Fanfarenzug Rote Funken
aus Ostervesede

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Folgende
Tambourmajore führen bzw. führten
den Zug an:


Heinrich Feldmann

Marion Bortz

Friedhelm Meyer

Lorelotte Dittmer

Werner Rausch

Thomas Beckmann

Christian Riebesell

Klaus Brockmann
(Stabführung)

Andreas von Fintel
(Vertretung)

Nina Meyer
(Vertretung)


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Die Spartenleiter


1965 – 1972
Heinrich Feldmann

1972 - 1975
Peter Meyer

1975 - 1984
Ernst Wichern

1984 - 1986
Klaus Weseloh

1987 - 1991
Johannes Dreyer

1992 – 1995
Sybille Schulze

1996 – 2001
Holger Schröder

2002 – 2007
Dieter Schulze

2008 - 2011
Astrid Schiroky

2012 - 2013
Holger Schröder

seit 2014
Julia Winkelmann


Über uns


Gründung:

Als der Spielmanns und Fanfarenzug am 01.06.1965 vom TuS Ostervesede gegründet wurde, konnte natürlich noch keiner ahnen, wie sich dieser Zug entwickeln würde. Eines war jedoch von vornherein klar: Diese Abteilung des Sportvereins schien etwas Besonderes zu sein. Im Jahre 1965 hatte der TuS Ostervesede zum zweiten Male das Kreis Turn und Sportfest auszurichten. Während der schon viele Monate vorher laufenden Vorbereitungen stellten die Osterveseder Organisatoren einmal mehr fest, daß bei derlei Festen immer noch der richtige musikalische Rahmen fehlt. Ein Spielmannszug könnte hier eine große Lücke schließen. Also beschloß man, einen solchen ins Leben zu rufen.

Entstehung & Aufbau

Heinrich Feldmann, damaliger Schulleiter in Ostervesede und TuS-Vorsitzender, wegen seiner Versiertheit in Sachen Kammermusik bekannt, nahm sich dieser Aufgabe an. Seinem organisatorischen Talent und der finanziellen Unterstützung der örtlichen Vereine ist es zu verdanken, dass innerhalb kurzer Zeit das Instrumentarium komplett war.

Etwa 30 Jungen und Mädchen machten sich daran, aus den Flöten und Fanfaren einige brauchbare Töne herauszuholen. Der künftige Tambourmajor Heinrich Feldmann musste sich sicherlich oft die Ohren zuhalten, konnte aber schon zwei Wochen später wenigstens mit der Fanfarengruppe im Schulgarten in Ostervesede am 25.06.1965 das 19. Kreis Turn und Sportfest eröffnen. Das Debüt war klopfenden Herzens vollbracht, aber es fehlten noch die passenden Uniformen.
Um wegen der verschiedenen Vereinsfarben (Sport-Schützen-und Feuerwehrverein) niemand zu verletzen, entschloss man sich zur Neutralität und wählte die Farbe Rot. Die der eigenen Phantasie entsprungenen Uniformen wurden von Frau Bösch, der Handarbeitslehrerin und vielen fleißigen Helfern selbst genäht.
Einige Helfer unterstützen den Tambourmajor bei der Einübung des rechten Schrittes. So konnten die Aufmärsche beginnen und der Musikzug marschierte fleißig von einer Veranstaltung zur anderen. Das Musikrepertoire wurde umfangreicher, so studierte man u.a. Formationsmärsche ein. Dadurch erlangte der Zug einen immer größeren Bekanntheitsgrad. Als besondere Attraktion ritten Heike und Birgit Feldmann, die Töchter des Gründers Heinrich Feldmann, einige Jahre auf ihren Ponys mit.
Als im Jahre 1967 der damalige Bundeskanzler K.G. Kiesinger auf seiner Wahlveranstaltung in Rotenburg sprach, wurde der mitwirkende Osterveseder Spielmannszug mit dem Namen "Rote Funken" angekündigt. Fortan hatte der Zug nur noch diesen Namen. So musizierten die Osterveseder unter dem Namen "Rote Funken" fortan weiter durch die Lande.

Sie machten auf einer Wahlveranstaltung dem CSU-Chef F.J. Strauß das Rot angenehmer und bereiteten auf einer DAG-Bundestagung in Rotenburg (Wümme) dem damaligen Ministerpräsidenten Niedersachsens, Alfred Kubel, einen klangvollen Empfang. Auch Niedersachsens Kultusminister Langeheine lernte die "Roten Funken" schätzen.

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Freundschaften:

Im Jahre 1974 machten sich die "Roten Funken" auf den Weg nach Frankreich. Der zu der Zeit amtierende Landrat Helmut Tietje und der Franzose Michel Richy hatten die Weichen für eine Begegnung mit einer Musik- und Majorettengruppe aus Pessac, bei Bordeaux, hergestellt. Dieser Besuch war der Auftakt für eine echte Freundschaft. In 1978 benannten sich die Pessacer als Zeichen der engen Verbundenheit mit Ostervesede als "les etincelles rouges", die "Roten Funken". Beide Gruppen hatten schon viele gemeinsame Auftritte in Frankreich und Deutschland. Leider haben die Franzosen nach dem Tod ihres Tambourmajors einen Neuanfang machen müssen, so dass danach keine Aktivitäten zwischen beiden Gruppen existieren.

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Auch zur holländischen "Drumband Simson" aus Koog a. d. Zaan, in der Nähe von Amsterdam, bestehen schon lange ausgezeichnete Kontakte. Die vielen Besuche beiderseits untermauern immer wieder die gute Freundschaft. In regelmäßigen Zeitabständen besuchen sich beide Gruppen zu besonderen feierlichen Anlässen.

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Sofort nach der Maueröffnung wurde der Kontakt zu einem Musikzug aus der ehemaligen DDR gesucht. Beim Jubiläum der Roten Funken 1990 konnte der Spielmannszug Chemnitztal erstmals in Ostervesede zu Gast sein. Weitere Gegenbesuche folgten. Im Juni 1999 und September 2003 waren die Roten Funken bei der Musikschau in Chemnitz abermals dabei.
Anlässlichlich des Beeke-Trachtenfestes in Scheeßel 1993, wurde die Gruppe in Ostervesede einquartiert. Daraus entwickelte sich eine feste Freundschaft. 1995 und 2000 war die Kapelle bei der Musikschau in Ostervesede zu Gast. Ein Gegenbesuch der Roten Funken in Elters Ende August 2001 festigte die Freundschaft weiter.

Die detaillierte Chronik findest Du hier…..

Bei allen internationalen Bekanntschaften wurden seitens der "Roten Funken" somit große Schritte in Richtung Völkerverständigung getan.



Perspektiven:


Der Spielmannszug und Fanfarenzug hat in seiner nunmehr
50jährigen Geschichte viele Höhen und Tiefen erlebt, jedoch beweisen die derzeit ca. 60 Mitglieder, dass die Höhepunkte nach wie vor überwiegen und das Interesse nicht nur im Ort selbst an dieser Sparte keineswegs nachgelassen hat. Sicherlich sind die Zeiten auch für die Osterveseder Spielleute nicht einfacher geworden, gerade wo doch ein sehr großes Freizeitangebot existiert und man wesentlich mobiler geworden ist. Dennoch trägt der Gedanke durch, dass gerade ein örtliches Fest ohne die "Roten Funken" wohl kaum mehr denkbar ist. Darauf kann man für die Zukunft weiterhin bauen, so dass stets ein Augenmerk auf den Zug im Ort und seitens der Öffentlichkeit gerichtet sein wird. Schließlich ist gerade der Spielmanns- und Fanfarenzug ein guter Repräsentant der Ortschaft Ostervesede in Nah und Fern geworden.